Zwei Jugendfeuerwehrmitglieder erringen das Leistungsabzeichen in Gold


Die Jugendfeuerwehrmitglieder Katharina Flatscher und Franz Jetzinger konnten am Samstag, den 28. März 2026, in St. Thomas das Jugendleistungsabzeichen in Gold des oberösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes erfolgreich erwerben.

Dieses Abzeichen stellt die höchste Ausbildungsstufe der Feuerwehrjugend in Oberösterreich dar und bringt besonders hohe Anforderungen mit sich. Neben umfassendem Fachwissen sind vor allem praktisches Können, Genauigkeit sowie sicheres und selbstbewusstes Auftreten gefragt. Im Rahmen der Prüfung mussten mehrere anspruchsvolle Stationen absolviert werden, darunter:

  • Praktische Übung „Brandeinsatz“
  • Praktische Übung „Technischer Einsatz“
  • Praktische Übung und Aufgaben „Erste Hilfe“
  • Planspiel „Die Gruppe im Einsatz“
  • Theoretische Prüfung
  • Gerätekunde 


Diese vielseitigen Aufgaben verlangen nicht nur Wissen, sondern auch schnelles Denken und strukturiertes Arbeiten unter Druck. Durch intensive Vorbereitung, großen Einsatz und viel Engagement konnten beide Teilnehmer alle Stationen erfolgreich meistern und somit das begehrte Abzeichen in Gold erringen. Die feierliche Überreichung der Abzeichen erfolgte durch Abschnittsfeuerwehrkommandant Johann Kronsteiner.

Ein besonderer Meilenstein: Katharina Flatscher ist die erste Frau in der Feuerwehr Bad Schallerbach, die dieses Abzeichen erfolgreich abgelegt hat. Damit setzt sie ein starkes Zeichen und unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der sogenannten „Feuerwehr-Matura“ der Jugend.


Die Feuerwehr Bad Schallerbach gratuliert den beiden Jugendlichen zu dieser herausragenden Leistung sehr herzlich.

Ein besonderer Dank gilt den Jugendbetreuern HBM d.F. Tobias Aichinger und OBM d.F. Marcel Ditzlmüller sowie den Jugendhelfern, die die Jugendlichen mit viel Engagement und Fachwissen vorbereitet haben.


Ebenso bedanken wir uns herzlich bei der FF Schlüßlberg und Tegernbach, mit der gemeinsam geübt wurde. Die Zusammenarbeit – insbesondere mit zwei Jugendfeuerwehrmitgliedern unter Jugendbetreuer Stefan Neuwirth – war ein wesentlicher Bestandteil dieses Erfolgs.